als ich letztens aufgewacht bin, war die welt noch in ordnung. ich hatte freunde, richtig gute freunde, wie ich glaubte. ich wusste, mir konnte nichts passieren, ich hatte ja sie. ich brauchte keine angst vor nichts zu haben, sie kümmerten und umsorgten mich. es war ein schönes gefühl gemocht und respektiert zu werden. wenn ich ihnen ihn die augen schaute, wusste ich,morgen würde ich sie wiedersehen, ich verstand sie ohne worte. wenn wir uns dann wiedersahen, war meist gute stimmung in der luft, es wurde viel gelacht. wie an dem einen tag, an dem wir im freibad waren, wir blödeten herum und fühlten uns kein stück lächerlich, uns war einfach nichts peinlich. manchmal schrien wir uns an und waren böse aufeinander, aber das gehört einfach dazu. es gibt höhen und tiefen, das leben ist wie eine achterbahnfahrt: manchmal geht es aufwärts,manchmal abwärts und manchmal kommen die kurven,die man zu überstehen hat. im moment geht es abwärts aber wer weiß, vielleicht geht es wieder aufwärts.
hab das lied so vermisst : akon-lonly
4/14/2011
4/07/2011
ich laufe langsam durch die gänge,obwohl ich eigentlich schon zu spät bin. heute ist es egal, heute ist alles egal. wenn es hart auf hart kommt,kann ich die erste stunde auch problemlos schwänzen. es würde ja doch keiner merken. musik klingt in meinen ohren,gute musik. dazu macht mein herz freudensprünge, es tanzt wild umher. als wavin flag ertönt,muss ich an dich denken. es ist diese bestimmt lied,das mich an dich errinert. es errinert mich an einen unbeschwerten sommer, der zwar seine höhen und tiefen hatte aber trotzdem wunderschön war. ich würde soviel geben um die zeit zurückzustellen und alle geschehenisse noch einmal zu durchleben. glaube mir,ich würde alles richtig machen. mit dir, mit mir,mit allem. ich muss so vertieft in meinen gedanken gewesen sein,dass ich nicht gemerkt habe, wie ein mädchen aus meiner klasse neben mir steht und mich fragt, wieso ich keine socken anhabe. bitte was? an anderen tagen hätte es mich gekümmert, wenn mich leute blöd von der seite anmachen. aber heute ist es egal, heute ist alles egal.
ich stehe vor meinem klassenraum und merke,dass ich doch nicht zu spät bin. alle schauen mich an. aber das ist heute auch egal.
ich stehe vor meinem klassenraum und merke,dass ich doch nicht zu spät bin. alle schauen mich an. aber das ist heute auch egal.
4/01/2011
wut&tränen
als meine waage heute mittag 53 kilo anzeigte, hätte ich sie am liebsten aus dem fenster geschmissen. so lange bin ich ohne sie ausgekommen,und jetzt,als ich sie wieder zurück in mein leben rufen will,hat sie die frechheit das höchstgewicht zu überschreiten. manchmal denke ich alle sind gegen mich. ich glaube es macht ihnen einfach spaß mir zuzusehen,wie ich mehr und mehr kaputt gehe,wie ich mich selbst kaputt mache. ich fühle mich unendlich verlassen, jetzt zum beispiel. ich sitze hier an meinem weißen schreibtisch vor meinem laptop und weine. die tränen hören einfach nicht auf zu laufen, sie sind warm und haben einen salzigen geschmack. lange habe ich nicht mehr geweint. so lange,das ich vergessen habe,was für ein scheußliches gefühl man dabei empfindet. dieses gefühl ist so scheußlich,dass es mir beinahe den boden unter den füßen wegzieht,ich halte das alles nicht mehr aus. aus der schublade nehme ich die klinge, die ich behutsam verstecke. ich setze sie an meinen arm und schneide kurz. mehr traue ich mich anscheinend nicht. "versager" schreit es in meinem kopf. so laut,dass ich keinen anderen gedanken mehr fassen kann. kleine tropfen blut rinnen derweil aus meiner klitzenkleinen wunde am handgelenk. es brennt. aber ich lache.
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