Hallo Leute,ich hatte eine schlimme Nacht,soviel kann ich euch sagen. Erst kann ich die halbe Nacht nicht einschlafen und plötzlich fange ich auch noch an zu weinen. Wieso,wusste ich erstmal auch nicht. Heute Morgen fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen: ich,die ehemalige Typenverachterin,ist verliebt! Ich konnte es kaum glauben. Vor zwei Tagen war ich noch der felsenfesten Überzeugung,kein Typ kommt durch meine harte Schale an mein Herz ran, und jetzt? Jetzt weiß ich selbst nicht mehr,was ich will. Wenn ich an ihn denke,bibbert bei mir alles und Ameisen krabbeln in meinem nichtgerade oskarreifen Bauch herum,als wollten sie gerade an einem Marathon teilnehmen. Allerdings geht es mir dabei nicht sonderlich gut,wenn man sich verliebt,wird man verletzt und genau davor habe ich Angst: verletzen und verletzt werden. Aber hey, ich denke,so läuft das Leben. Doch eine Frage beschäftigt mich dennoch: Sollte man nicht eigentlich glücklich sein,wenn man verliebt ist? Und: Werde ich über meinen Schatten springen,und das Leben in vollen Zügen genießen können? Wir werden sehen.
HERZ
5/31/2011
5/28/2011
and i'm feeling good
Das Handydisplay leuchtet auf: Alicia. "Hallo?", höre ich mich sagen. "Ja hey, gehst du heute Abend mit zur Grillparty von Jannik?",fragt sie. "Will er mich überhaupt da haben? Ich mein er kennt mich kaum." "Doch klar. Komm um halb acht zu mir. Keine Widerrede, bis dann." Aufgelegt. Typisch!
-"Papa geb mal bitte ein bisschen Gas,wir sind schon wieder zu spät." Acht Uhr.-
'Ding Dong' ertönt es,als ich vor Alicias Tür stehe und klingle. Wenig später öffnet sie die Tür und umarmt mich fest. "Hey, komm rein. Wir fahren gleich los." Ich trete über die Türschwelle hinein in das Haus in dem ich schon zig Mal war. Mia ist auch schon da und wir werden zu Jannik gefahren. Als wir drei ankimmen,ist alles ruhig. Ein paar stehen am Grill, ein paar sitzen schon in der Hütte und warten. Wir treten ein, die Musik tönt laut. Wir werden nach der Reihe von Tim umarmt und setzen uns. Jannik raucht eine nach der anderen,trinkt dazu mal Sekt,mal Bier. Alles setzen sich raus,gute Laune, Sekt geht um. Ich verhalte mich ruhig, sage ab und zu mal was. Halb elf. Wir drei werden von Mias Mutter geholt. Scheiße. Kaum sind Alicia und ich bei ihr zu Hause angekommen, laufen wir schon wieder zurück zur Grillparty. Die klare Nachtluft tut gut, wir fühlen uns frei,schreien vor Freude. 'I'm a bitch' läuft auf ihrem Handy förmlich rauf und runter. "Jannik sieht soo gut aus!",schreie ich beinahe. "Kannst du dir was mit ihm vorstellen?" "Weiß nicht, wie du weißt,habe ich im Moment nicht wirklich Lust auf Typen",sage ich.
"Wuuuhu,ihr seid ja wieder da!" Jannik kommt auf uns zu, umarmt mich,dann Alicia. Wir setzen und zu Tim und zwei anderen Jungs neben den Grill. Noch zwei kommen,reden,rauchen. Ich gehe mit dem einen,Jan,wieder in die Hütte und raus auf die Bank. Benny sitzt mit einer Zigarrette in der Hand da,zieht. Jan raucht plötzlich auch mit. "Darf ich mal?",frage ich. Ohne ein Wort reicht er sie mir. Nach dem ersten Zug sagt er: "Rauch sie fertig:", und lächelt. Ich laufe mit der Kippe in der Hand raus zu Alicia und den anderen. "Seit wann rauchst du?",fragt sie verwundert. "Weiß nicht." Sie nimmt mir die Kippe weg,raucht sie selbst fertig. Nach ein paar Stunden gehen wir uns zwei andere noch hoch zu Jannik und legen uns auf sein Bett, bis sein Vater uns schließlich nach Hause fährt. Bei Alicia machen wir was zu essen, Jannik ruft wenig später an,redet mit uns am Telefon. Wir gehen schlafen. Am Morgen fahre ich mit dem Bus nach Hause, werde blöd von ner Bitch angeschaut,weil ich im Gammel bin. Geiles Gefühl, geiler Tag.
-"Papa geb mal bitte ein bisschen Gas,wir sind schon wieder zu spät." Acht Uhr.-
'Ding Dong' ertönt es,als ich vor Alicias Tür stehe und klingle. Wenig später öffnet sie die Tür und umarmt mich fest. "Hey, komm rein. Wir fahren gleich los." Ich trete über die Türschwelle hinein in das Haus in dem ich schon zig Mal war. Mia ist auch schon da und wir werden zu Jannik gefahren. Als wir drei ankimmen,ist alles ruhig. Ein paar stehen am Grill, ein paar sitzen schon in der Hütte und warten. Wir treten ein, die Musik tönt laut. Wir werden nach der Reihe von Tim umarmt und setzen uns. Jannik raucht eine nach der anderen,trinkt dazu mal Sekt,mal Bier. Alles setzen sich raus,gute Laune, Sekt geht um. Ich verhalte mich ruhig, sage ab und zu mal was. Halb elf. Wir drei werden von Mias Mutter geholt. Scheiße. Kaum sind Alicia und ich bei ihr zu Hause angekommen, laufen wir schon wieder zurück zur Grillparty. Die klare Nachtluft tut gut, wir fühlen uns frei,schreien vor Freude. 'I'm a bitch' läuft auf ihrem Handy förmlich rauf und runter. "Jannik sieht soo gut aus!",schreie ich beinahe. "Kannst du dir was mit ihm vorstellen?" "Weiß nicht, wie du weißt,habe ich im Moment nicht wirklich Lust auf Typen",sage ich.
"Wuuuhu,ihr seid ja wieder da!" Jannik kommt auf uns zu, umarmt mich,dann Alicia. Wir setzen und zu Tim und zwei anderen Jungs neben den Grill. Noch zwei kommen,reden,rauchen. Ich gehe mit dem einen,Jan,wieder in die Hütte und raus auf die Bank. Benny sitzt mit einer Zigarrette in der Hand da,zieht. Jan raucht plötzlich auch mit. "Darf ich mal?",frage ich. Ohne ein Wort reicht er sie mir. Nach dem ersten Zug sagt er: "Rauch sie fertig:", und lächelt. Ich laufe mit der Kippe in der Hand raus zu Alicia und den anderen. "Seit wann rauchst du?",fragt sie verwundert. "Weiß nicht." Sie nimmt mir die Kippe weg,raucht sie selbst fertig. Nach ein paar Stunden gehen wir uns zwei andere noch hoch zu Jannik und legen uns auf sein Bett, bis sein Vater uns schließlich nach Hause fährt. Bei Alicia machen wir was zu essen, Jannik ruft wenig später an,redet mit uns am Telefon. Wir gehen schlafen. Am Morgen fahre ich mit dem Bus nach Hause, werde blöd von ner Bitch angeschaut,weil ich im Gammel bin. Geiles Gefühl, geiler Tag.5/25/2011
zerbrochen
Das kleine zerbrochene Mädchen wacht auf. Es ist sieben Uhr, der Wecker für die Schule hat vor wenigen Sekunden geklingelt. Langsam rollt sie sich auf dem Bett, reibt ihre Augen und streckt sich. Sie läuft zum Spiegel und mustert sich. Die verquollenen,grünen Augen vom Tränenvergießen letzte Nacht, die nackten Beine, die aus der Boxershorts ihres Ex-"Bruders" schauen, die langen braunen Haare, der skeptische Blick. All das enthält ihr Spiegelbild. Dem Mädchen wird klar, wie erbärmlich sie eigentlich ist. Aber stark muss sie sein, so wurde es ihr immer beigebracht, bloß keine Schwäche zeigen. Sie fischt eine kurze Hose und einen grauen Pulli aus dem Kleiderschrank. Im weiten Pulli sieht man wenigstens nicht, dass sie zugenommen hat, dass sie nichts anderes mehr zutun hat als essen. Sie macht sich fertig, bürstet ihre Haare und schminkt sich. Okay muss sie aussehen, für ihn. Falls sie ihn irgendwo treffen sollte. Im Großen und Ganzen zwecklos,weil er sie sowieso nicht will. Er meldet sich nicht und das wird er auch nicht mehr tun. Das Mädchen packt ihre Schulsachen und läuft mit ihrer Tasche über der Schulter in die Schule. Vor dem Eingang hält sie inne und atmet tief durch. "Das Schauspiel kann beginnen.", flüstert sie und schmeißt die Tür auf. Als sie bei ihrer Klasse ankommt, lächelt sie und setzt sich auf die kalten Fließen. Chris setzt sich daneben. "Wie geht es dir heute?", fragt er. Beschissen geht es ihr,ohja. "Ganz gut danke,und dir?" lüge5/21/2011
wenn ich ein superheld wäre
Wenn ich ein Superheld wäredann wohl keiner der Bekannten.
Denn es gibt kaum einen, den ich verehre
weil zu schnell sie sich verrannten.
Wollten immer makellos sich geben
und hüllten hinter Mask' und Umhang
alle Probleme und versäumten's Leben
getrieben von gesellschaftlichem Drang.
Leben steht für's ich sein, für's Werden
und nicht nur für Schein und Ideal.
Denn ohne des Makels Freuden
wäre Zwischenmenschlichkeit stets banal.
Leg die Maske ab, sei einmal ungeschminkt
auch wenn nur für einen einz'gen Tag.
Los sieh wie ein ungelog'nes Leben winkt
und das man nicht nur Superhelden mag.
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